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Rudolf Steinke

* 23.12.1948
† 31.12.2024

Angelegt am 18.01.2025
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Lieber Rudi Steinke,

 

ich habe Dich nie vergessen.

 

Heute ist Dein besonderer Tag:

Der NATIONALFEIERTAG.

 

Es war mir nur in der Anfangsphase des <Arbeitskreises Atomwaffenfreies Europa e.V., Berlin 1981> möglich – vor allem wegen der mein ganzes Leben zersetzenden Bafög-Folter und den Studiengängen Humanmedizin, Naturheilkunde ein ganz klein wenig mitzuhelfen, Deinen Verein anzuschieben.

 

Wir kamen aus Bonn zurück nach Moabit, und 'Alle redeten nur vom Frieden'. Ich stand kurz vor dem Abitur an der VHS Schöneberg. Hatte doch meinen Beamtendienst-Posten beim Fernmeldeamt gekündigt, um meinen Wunsch, Arzt zu werden, der während des Zivildienstes entstand weiter zu verfolgen. 

 

Ich hätte mich voll auf dieses Etappenziel konzentrieren müssen und war deswegen keine große Hilfe in Deinem akademischen Think-Tank. Ich war ein mittelloser Student, der Deine Schriften kaufte und an ein paar Mitmenschen verschenkte.

 

1994 führte mich das Schicksal ans Weiße Haus, und ich war zutiefst betroffen und beschämt, als ich Thomas und Conny kennenlernte, die beiden Gründer der Friedensmahnwachen, die im selben Jahr wie wir starteten und dann den Weltrekord im Sit-in aufstellten. 

 

Auch die Bürgerinitiative PROPOSITION ONE bringt noch heute immer wieder eine Gesetzesvorlage zur atomaren Abrüstung in den US Congress ein. Siehe: www.prop1.org/conchita

 

Nach 19 Monaten wurde ich deportiert, setzte aber meine Pilgerschaft für Frieden und Gerechtigkeit am Vatikan fort, bis ich nach der Wahl unseres Kardinals 2005 durch den militärischen Geheimdienst vertrieben wurde.

 

Die Idee der <Nuclear Free Zone Mediterraneo 1996 Olbia> (nfzm.net) blieb in den Kinderschuhen stecken, vor allem, weil ich den NATO-Kaiser zu einen Bußgang aufforderte, der dem Papst nicht erlaubte, für den Frieden in Sarajevo eine Heilige Messe zu zelebrieren.

 

Später nutzte ich Hartz IV, um kreuz und quer in Europa weiter durch verbales Publishing für den Frieden zu demonstrieren.

 

One thing leads to another.

 

Ich bin Dir zutiefst dankbar für Deine charismatische Ausstrahlung und Deine beispiellose Friedensarbeit. Du warst ein Stein des Anstoßes für die friedliche Revolution und die politische Wiedervereinigung.

 

Der 3. Oktober ist DEIN Gedenktag.

Markus

alias BerlinMark 

 

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